Eine Photovoltaikanlage kommt
So, die Würfel sind gefallen, es wird eine Photovoltaikanlage installiert. Wie neulich schon geschieben, wird es eine Anlage mit Leistungsoptimierern hinter jedem Photovoltaikmodul, um meine komplexe Verschattungssituation (Gaube, Bäume usw.) in den Griff zu bekommen. Ein Artikel in der Photon erklärt, was die tun und was die taugen.
Die Leistungsoptimierer machen die Sache natürlich nicht billiger, unter 200 EUR pro kWp extra kommt man kaum weg. Dafür hat man dann aber auch Monitoring bis runter auf Modulebene und kann ziemlich sicher sein, das letzte aus den Modulen rauszuholen.
Ich habe mir dann mal die beiden Marktführer, Solar Edge und Tigo Energy angeguckt und mich dann für Solar Edge entschieden. Die Gründe waren (unsortiert):
Einer war total konservativ und wollte erst nur eine kleine 3,5kWp Anlage aufs Dach machen. Aber das ist kaum noch wirtschaftlich, weil die Sockelkosten (Anfahrten, E-Arbeiten, Gerüst, ...) zu hoch sind.
Ein anderer wollte mehr Module aufs Dach tun als überhaupt möglich und war schon bei 8kWp mit 240er Modulen... Obwohl er vor Ort war. Zwischendurch habe ich mich schon gefragt, ob ich das Angebot nicht einfach annehme, nur um zu sehen, wie das gehen soll...
Es war aber wichtig, mehr als eine Meinung zu haben. So ein Dach kann man schon auf verschiedene Art und Weise mit Modulen belegen und nicht alles ist jedem gleich klar...
Auf der anderen Seite ist es schon toll, zu sehen, was man heute mit Photovoltaik-Planungssoftware alles machen kann. Ein Angebot ohne PV-Sol Simulation (oder vergleichbar) würde ich ja nicht mehr anfassen. Wobei ich auch noch keinen getroffen habe, der die Software vollständig ausgereizt hat. Ist wahrscheinlich zu viel Arbeit...
Die Anlage wird sich auf 20 Jahre rechnen, da bin ich ziemlich sicher. Aber aufgrund des Aufschlags für die Leistungsoptimirer und der Verluste durch die Verschattung wird es auch ziemlich sicher keine Gelddruckmaschine werden. Es sei denn, die Inflation wird so schlimm, wie manche befürchten... :-)
Es sind 7,6kWp mit 255er Modulen geworden. Die Module liegen im Garten, morgen gehen sie aufs Dach...
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Die Leistungsoptimierer machen die Sache natürlich nicht billiger, unter 200 EUR pro kWp extra kommt man kaum weg. Dafür hat man dann aber auch Monitoring bis runter auf Modulebene und kann ziemlich sicher sein, das letzte aus den Modulen rauszuholen.
Ich habe mir dann mal die beiden Marktführer, Solar Edge und Tigo Energy angeguckt und mich dann für Solar Edge entschieden. Die Gründe waren (unsortiert):
- Kommunikation der Leistungsoptimierer per Kabel, nicht per Funk. Es wird dabei das Kabel für den Strom verwendet, es muss kein extra Kabel verlegt werden. Funk ist mir nicht zuverlässig genug und verzögert die Kommunikation mit der zentralen Steuerung.
- Da die Leistungsoptimierer einiges an Arbeit übernehmen ist bei Solar Edge der Wechselrichter simpler aufgebaut. Das spart Kosten und steigert hoffentlich die Lebensdauer.
- Bei Tigo hätte ich einen "normalen" Wechselrichter nehmen und wohl mit zwei Strings arbeiten müssen, da besteht die Gefahr, dass ein String nicht so schnell "startet", bei einer Verschattungssituation.
- Bei Tigo hätte ich für Einspeisemanagement noch eine Box extra gebraucht, bei Solar Edge hat der Wechselrichter einen Eingang für die Rundsteuerung.
- Solar Edge regelt. Tigo regelt (verzögert, wegen Funk) und "lernt". Tut mir leid, aber lernenden Systemen traue ich nicht, wenn ich da nicht selbst dran drehen kann.
- SolarEdge hat Unmengen an Material online verfügbar, Videos auf YouTube und wirklich gute Online-Seminare für die Technik und das Monitoring usw. die live stattfinden und wo man Fragen stellen kann.
Einer war total konservativ und wollte erst nur eine kleine 3,5kWp Anlage aufs Dach machen. Aber das ist kaum noch wirtschaftlich, weil die Sockelkosten (Anfahrten, E-Arbeiten, Gerüst, ...) zu hoch sind.
Ein anderer wollte mehr Module aufs Dach tun als überhaupt möglich und war schon bei 8kWp mit 240er Modulen... Obwohl er vor Ort war. Zwischendurch habe ich mich schon gefragt, ob ich das Angebot nicht einfach annehme, nur um zu sehen, wie das gehen soll...
Es war aber wichtig, mehr als eine Meinung zu haben. So ein Dach kann man schon auf verschiedene Art und Weise mit Modulen belegen und nicht alles ist jedem gleich klar...
Auf der anderen Seite ist es schon toll, zu sehen, was man heute mit Photovoltaik-Planungssoftware alles machen kann. Ein Angebot ohne PV-Sol Simulation (oder vergleichbar) würde ich ja nicht mehr anfassen. Wobei ich auch noch keinen getroffen habe, der die Software vollständig ausgereizt hat. Ist wahrscheinlich zu viel Arbeit...
Die Anlage wird sich auf 20 Jahre rechnen, da bin ich ziemlich sicher. Aber aufgrund des Aufschlags für die Leistungsoptimirer und der Verluste durch die Verschattung wird es auch ziemlich sicher keine Gelddruckmaschine werden. Es sei denn, die Inflation wird so schlimm, wie manche befürchten... :-)
Es sind 7,6kWp mit 255er Modulen geworden. Die Module liegen im Garten, morgen gehen sie aufs Dach...
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hendrik42 - 21. Mai, 22:15