Sonntag, 10. August 2008

Rollläden Langzeitschädenpotential

Heute habe ich etwas über unsere Rollläden (ja, drei "l") gelernt. Einer der Rollläden hat schon eine ganze Weile beim hochfahren fiese Geräusche von sich gegeben, weswegen wir ihn im Prinzip kaum verwendet haben (der Raum wird selten genutzt).

Nach ein bis drei vergeblichen Anläufen, den Kasten zu öffnen habe ich heute etwas länger nachgedacht und dann den Kasten ohne weitere Probleme aufbekommen ("gebrauche niemals Gewalt, nimm lieber einen größeren Hammer" sagte unser Fertigungstechnik-Lehrer immer).

Es ist so, dass die Rollladen-Jalousie mit Hilfe von drei (bei schmalen Rollläden zwei) flexiblen Blechstreifen an der (motorisierten) "Rolle" befestigt sind. Einer von den Blechstreifen war abgerissen und hat dann das Geräusch erzeugt.

Fragen wir also fünf mal Warum?

1. Warum ist er abgerissen? Weil er kurz vor der Vernietung an der Rolle übermäßig abgeknickt wurde.

2. Warum ist er übermäßig abgeknickt? Wahrscheinlich ist der Rollladen vor Inbetriebnahme "zu weit abgerollt" worden, also die "Rolle" hat beim Abrollen vielleicht mal eine Umdrehung zuviel gemacht, bevor die Endstellungen der Motoren korrekt eingestellt worden sind.

3. Warum? Ich denke, weil Handwerker manchmal Fehler machen.

4. Warum machen Handwerker manchmal Fehler? Erstens sind es auch nur Menschen und zweitens ist es ja nicht ihr Haus.

5. Warum sind Handwerker auch nur Menschen? Weil Roboter für sowas noch eine Weile zu doof sein werden.

(Ich bin sicher, ich habe das mit den fünf Warums nicht ganz richtig gemacht :-)

Fazit 1: auch die anderen beiden Bleche dieses Rollladen werden früher oder später abreißen und sollen ausgewechselt werden, wenn das defekte Blech ausgewechselt wird.

Fazit 2: aufgrund des Konstruktionsprinzips sind auch die anderen Rollläden gefährdet. Jede "Viertelumdrehung" die die Rolle "nach unten" zu viel macht, sorgt dafür, dass die Befestigungsbleche über das notwendige Maß hinaus abgeknickt werden.

Wir werden also heute Abend für jedes Fenster die Zeit messen, die sich die "Rolle" noch "abrollt" nachdem die Jalousie vollständig geschlossen ist. Bei mehr als einer halben Sekunde gibt es Optimierungsbedarf und ich muss den Kasten aufmachen um die Motorsteuerung anzupassen.

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Donnerstag, 17. Juli 2008

Nibe bringt Fighter 600P Nachfolger auf den Markt

Die Firma Nibe bringt jetzt den Nachfolger unserer Nibe Fighter 600 -- die Fighter 640 -- auf den Markt.

Nach ersten Recherchen hat sich wohl nicht zu viel geändert, aber immerhin hat Nibe in das neue Modell einen Gleichstromventilator integriert, der wohl weniger verbrauchen wird als der bisherige Wechselstromventilator.

Wenn ich etwas Zeit habe, gucke ich mir mal die Doku durch und mache eine genauere Analyse.

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Montag, 2. Juni 2008

Brill RazorCut Accu 38 Spindelmäher Anwendungsbericht II

Habe ich schon erwähnt, dass ich den Akku Spindelrasenmäher immer noch ganz toll finde? Ganz toll.

Mähen ohne Kabel, bei geringem Geräuschpegel und mit Spindelschnitt ist einfach optimal. Und schneller.

Jetzt hätte ich noch gerne einen Akku-Vertikutierer, um dem Moos, dem Klee und der Vogelmiere Herr zu werden, aber darauf kann ich wohl noch eine Weile warten...

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Sonntag, 1. Juni 2008

Miniermottenfalle: Update

Dieses Jahr hatte ich die Miniermottenfalle sehr für aufgehängt und dann auch prompt die erste Welle Motten voll erwischt.

Damit ist erwiesen, dass der Duftstoff ein gutes halbes Jahr im Kühlschrank überleben kann. Gerade habe ich neuen bestellt, weil der vom letzten Jahr alle ist.

Bis jetzt ist an der Kastanie noch kein Befall zu entdecken.

(Klopf auf Holz)

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Neue schweizer WP Studien, Kurzübersicht

Ich habe lange nicht mehr bei waermepumpe.ch reingeschaut und die letzten Berichte durchgesehen. Aber nach fast zwei Jahren findet man doch einiges:

Grundsätzlich beschäftigt man sich mehr mit der Einbindung der WP in das Gesamtsystem, als nur mit der WP. Dazu gehört die Steuerung der WP, hydraulisches Schema, Masseströme usw. Also z.B. die Frage, ob man die Menge des umgewälzten Wassers in der Fußbodenheizung nicht besser an die Außentemperatur anpasst.

Der Abschlussbericht von 2006:
- Einfluss des Systemaufbaus bei Brauchwasser WP auf die Arbeitszahl
- Einfluss einer Variation des Massestromes über den Kondensator in Abhängigkeit zur Außentemperatur
- Heizen und Kühlen mit Wärmepumpen
- CO2 Wärmepumpen
- Magnetische (magntetokalorische) Wärmepumpe
- Abtauungsverhalten bei Luft/Wasser WP

Der Bericht aus dem Projekt zur Langzeituntersuchung von Wärmepumpen (FAWA Nach-Nachfolger):
- FAWA hatte zuletzt 250 WP untersucht, die Nachfolgerstudie ist immerhin noch bei 120, die älteste Anlage ist 13 Jahre alt
- kein Leistungsabfall durch Alter
- mittlere Wartungskosten pro Jahr (!) 25 schweizer Franken
- Mittelwert Reparaturkosten 65 Franken pro Jahr
- Überraschung: WP mit Warmwasserzubereitung haben tendenziell eine leicht bessere JAZ als reine Heiz-WP

Der Abschlussbericht 2007:
- Verbesserung des COP wohl nicht mehr erste Priorität bei der WP-Herstellern, da die Anforderungen für die Zertifizierung erreicht werden
- Luft/Wasser WP erreichen COP bis 3.93 (Durchschnitt ist 3.3). Sole/Wasser WP bis 5.14 (Durchschnitt 4.2).
- R290 ist ein prima Kältemittel (sagte ich schon)
- Scroll-Kompressoren haben mehr Potential als Hubkolben-Kompressoren und spielen das inzwischen auch aus
- Leistungszahlen Richtung 4 und möglicherweise darüberhinaus sind bei Luft/Wasser WP möglich, eine Verschärfung des Schweizer Gütesiegels (heute ab COP 3,0 für LWP, 4,0 für SoleWP) scheint angebracht.
- Beste Luft/Wasser WP JAZ(!) im Langzeittest 3.82 (Baujahr 2001! Max. Vorlauf 35°C, R290)
- Beste Sole/Wasser WP JAZ im Langzeittest 5.19 (Baujahr 1980! Max Vorlauf 45°C, R410A)
- Die Bestanlagen haben kleinere Vorlauftemperaturen (37°C) als der Durchschnitt (43°C).

Mein Fazit: gut, dass in der BRD Luft/Wasser WP erst ab JAZ 3,5 gefördert werden, das sollte die Hersteller motivieren, hier noch zuzulegen. Bei Sole reicht eine JAZ von 4, das hätte man auch höher legen können... :-)

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Samstag, 31. Mai 2008

Regenwasserpumpenstromverbrauch

Als ich letztes Wochenende -- kurz bevor es dann doch regnete (muss ja sein, nach Murphy) -- die leicht angetrockneten Pflanzen und den Rasen mit Wasser aus den Regentonnen (hübsche Weinfässer aus Holz, die man zu Regentonnen umfunktionieren kann gibt es bei ebay) begossen haben, fragte ich mich, was das wohl an Strom kostet.

Also den Stromzähler angeschlossen und nachgemessen: eine Regentonne leer machen kostet zwei Cent.

Falscher Alarm, kein Grund zur Sorge...

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