Interessante Zahlenspielereien
In der aktuellen "Erneuerbare Energien" (10/05) lese ich, daß in 2005 zum ersten Mal der Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Energiemix höher war als der von Kernenergie.
Wie kann das sein? Na, indem man nicht den Primärenergieverbrauch misst, sondern den Endenergieverbrauch, also das, was beim Verbraucher ankommt. Das sieht dann so aus:
Wärme und Strom aus Erdgas: 32,1%
Strom aus Kernenergie: 5,7%
Erneuerbare Energien: 6,4% (173,5 TWh)
Strom und Wärme aus Braunkohle: 8,7%
Strom und Wärme aus Steinkohle: 9,4%
Wärme und Kraftstoffe aus Öl: 37,7%
Weiterhin wird Strom, Wärme und Kraftstoffe betrachtet, damit kann man die Kernkraft prima kleinrechnen.
Primärenergetisch würde das ganze also ein völlig anderes Bild abgeben, aber es interessant, die Thematik mal von diesem Standpunkt aus zu sehen.
Es ist ja eben so, dass z.B. ein Windkraftwerk gleich Strom erzeugt, während ein Kernkraftwerk einen recht miesen Wirkungsgrad hat.
So gesehen haben die erneuerbaren Energien die Kernkraft wirklich überholt.
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Wie kann das sein? Na, indem man nicht den Primärenergieverbrauch misst, sondern den Endenergieverbrauch, also das, was beim Verbraucher ankommt. Das sieht dann so aus:
Wärme und Strom aus Erdgas: 32,1%
Strom aus Kernenergie: 5,7%
Erneuerbare Energien: 6,4% (173,5 TWh)
Strom und Wärme aus Braunkohle: 8,7%
Strom und Wärme aus Steinkohle: 9,4%
Wärme und Kraftstoffe aus Öl: 37,7%
Weiterhin wird Strom, Wärme und Kraftstoffe betrachtet, damit kann man die Kernkraft prima kleinrechnen.
Primärenergetisch würde das ganze also ein völlig anderes Bild abgeben, aber es interessant, die Thematik mal von diesem Standpunkt aus zu sehen.
Es ist ja eben so, dass z.B. ein Windkraftwerk gleich Strom erzeugt, während ein Kernkraftwerk einen recht miesen Wirkungsgrad hat.
So gesehen haben die erneuerbaren Energien die Kernkraft wirklich überholt.
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hendrik42 - 25. Okt, 08:52