Wie die Wärmepumpe "heizt"
Eine WP "heizt" nicht in dem Sinne wie ein Ofen heizt oder wie eine Herdplatte heizt.
Eine WP "pumpt Energie" von der einen Seite (Luft, Wasser, Sole) zu der anderen Seite (Wasser im Speicher oder FBH) und zwar egal wie die Temperatur auf der einen oder anderen Seite ist (solange nicht der absolute Nullpunkt von 0 Kelvin erreicht ist oder die Anlage eingefroren ist :-).
Das ist total coole Physik und heißt Carnot Prozess.
Je kleiner der Hub zwischen Quelle und Senke, desto effizienter.
Bei Integralsystemen wie der Nibe Fighter Baureihe wird durch einen Kompressor / Wärmetauscher sowohl Warmwasser als auch Heizwasser erwärmt. Dazu wird ein Umschaltventil zwischen den beiden Kreisen eingesetzt.
Wenn die WP über in den WW-Speicher "pumpt", dann dreht sie die 100 bis 200l darin quasi(*) solange um (Rücklauf rein, Vorlauf raus) bis sie das Wasser auf Soll hat, also z.B. 50°C. Mit jeder "Umdrehung" gibts 3-5°C oder so dazu. Da der Speicher ganz ordentlich isoliert ist, 200l nicht viel sind und ein WW-Speicher selten nur 10°C hat, wenn die WP einschaltet, geht das sehr schnell.
Wenn die WP in die FBH "pumpt", dann dreht sie die vielen Liter Heizwasser solange um, bis sie das Wasser auf Soll hat, also z.B. 35°C. Mit jeder Umdrehung gibt es nur 1-3°C dazu, weil die FBH "riesig" ist und natürlich die Energie ans Haus abgibt. Deswegen kann es sein, dass bei niedrigen Außentemperaturen die WP auch mal 16 oder 20 Stunden läuft um das Haus warm zu halten. Oder ein Heizstab benötigt wird.
(*) natürlich wird das Warmwasser nicht durch die WP gepumpt, das bleibt schön im (sauberen) Speicher :-)
Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmepumpe
und hier:
http://haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=60471
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Eine WP "pumpt Energie" von der einen Seite (Luft, Wasser, Sole) zu der anderen Seite (Wasser im Speicher oder FBH) und zwar egal wie die Temperatur auf der einen oder anderen Seite ist (solange nicht der absolute Nullpunkt von 0 Kelvin erreicht ist oder die Anlage eingefroren ist :-).
Das ist total coole Physik und heißt Carnot Prozess.
Je kleiner der Hub zwischen Quelle und Senke, desto effizienter.
Bei Integralsystemen wie der Nibe Fighter Baureihe wird durch einen Kompressor / Wärmetauscher sowohl Warmwasser als auch Heizwasser erwärmt. Dazu wird ein Umschaltventil zwischen den beiden Kreisen eingesetzt.
Wenn die WP über in den WW-Speicher "pumpt", dann dreht sie die 100 bis 200l darin quasi(*) solange um (Rücklauf rein, Vorlauf raus) bis sie das Wasser auf Soll hat, also z.B. 50°C. Mit jeder "Umdrehung" gibts 3-5°C oder so dazu. Da der Speicher ganz ordentlich isoliert ist, 200l nicht viel sind und ein WW-Speicher selten nur 10°C hat, wenn die WP einschaltet, geht das sehr schnell.
Wenn die WP in die FBH "pumpt", dann dreht sie die vielen Liter Heizwasser solange um, bis sie das Wasser auf Soll hat, also z.B. 35°C. Mit jeder Umdrehung gibt es nur 1-3°C dazu, weil die FBH "riesig" ist und natürlich die Energie ans Haus abgibt. Deswegen kann es sein, dass bei niedrigen Außentemperaturen die WP auch mal 16 oder 20 Stunden läuft um das Haus warm zu halten. Oder ein Heizstab benötigt wird.
(*) natürlich wird das Warmwasser nicht durch die WP gepumpt, das bleibt schön im (sauberen) Speicher :-)
Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmepumpe
und hier:
http://haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=60471
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hendrik42 - 1. Mrz, 19:09