Einbau
Beim Einbau ist auf eine optimale Schallentkopplung zu achten. Siehe auch Dokumentation "Technischer Status von Wohnraumlüftungen" und die Diskussion mit Links hier.
Siehe auch dieses Dokument.
Lüftungsrohre: die Stahlwickelfalzrohre in Gummimanschetten aufhängen, Winkel und Biegungen aus Kunststoffspiralrohr. Ein Schalldämpfer zwischen Gerät und Abluftrohre.
Gerät: nicht einfach auf den Estrich stellen, sondern auf einen (Metall-)Sockel, der direkt auf der Bodenplatte steht, der vom Estrich entkoppelt wird wie eine Wand, also mit flexiblem Band.
Türen: bei dezentraler Zuluft muß die Luft, um aus den Räumen rauszukommen, unter den Türen durch (wenn das Thema nicht anders gelöst ist, z.B. über extra Überström-Öffnungen). Unter den Türen muß also ein Spalt von min. 6mm Höhe sein. Der Spalt unter der Badezimmertür muß u.U. etwas größer sein.
Zuluftventile: bei dezentraler Zuluft sind die Zuluftventile max. 30cm unter der Decke anzuordnen. Wenn die Zuluftventile tiefer sind, dann greift der "Coanda Effekt" nicht mehr und die kalte Zuluft fällt nach unten. Wenn der "Coanda Effekt" korrekt greift, dann zieht die kalte Zuluft an der Zimmerdecken entlang und wird aufgewärmt, bevor sie auf Kopfhöhe abfällt.
Da die Zuluftventile das Einzige sind, was man im Wohnraum von der Anlage zieht, sollte man prüfen, ob man mit dem Design einverstanden ist.
Weiterhin muß man darauf achten, daß man genug Zuluftventile hat. Wir haben z.B. im Schlafzimmer und im Wohnzimmer zwei Stück. Dadurch muss durch beide Ventile nicht soviel Luft strömen wie wenn es nur ein Ventil gäbe. Dadurch ist die Gefahr von Zugerscheinungen gebannt.
Abluftventile: sind bei Bedarf auch schalltechnisch von den Wänden, Decken usw. zu entkoppeln. Wohl unkritisch bei massiven Wänden, aber vielleicht notwendig, wenn z.B. in Rigipsplatten eingelassen, da diese den Schall weitertragen können.
Fußbodenheizung: eine WP sollte man nicht ohne das Heizmedium betrachten. Für einen guten Wirkungsgrad ist eine Fußboden- oder Wandheizung optimal. Die Fußbodenheizung sollte gut abgestimmt sein (Stichwort: hydraulischer Abgleich) und so ausgelegt sein, daß mit kleinsten Vorlauftemperaturen (max. 35°C -- besser nur 30°C -- bei einer angenommene Raumtemperatur von 21°C (im Bad 24°C)) gearbeitet werden kann. In der Praxis läuft das auf einen Heizkreisverlegeabstand von so 10 bis 15cm hinaus (ja nach Dämmstandard des Hauses), im Bad kleiner als im Wohnzimmer.
Die korrekte Auslegung der FBH ist für den Gesamtwirkungsgrad des Heizsystems sehr wichtig! Siehe auch die Überlegungen hier , hier und hier.
_
Siehe auch dieses Dokument.
Lüftungsrohre: die Stahlwickelfalzrohre in Gummimanschetten aufhängen, Winkel und Biegungen aus Kunststoffspiralrohr. Ein Schalldämpfer zwischen Gerät und Abluftrohre.
Gerät: nicht einfach auf den Estrich stellen, sondern auf einen (Metall-)Sockel, der direkt auf der Bodenplatte steht, der vom Estrich entkoppelt wird wie eine Wand, also mit flexiblem Band.
Türen: bei dezentraler Zuluft muß die Luft, um aus den Räumen rauszukommen, unter den Türen durch (wenn das Thema nicht anders gelöst ist, z.B. über extra Überström-Öffnungen). Unter den Türen muß also ein Spalt von min. 6mm Höhe sein. Der Spalt unter der Badezimmertür muß u.U. etwas größer sein.
Zuluftventile: bei dezentraler Zuluft sind die Zuluftventile max. 30cm unter der Decke anzuordnen. Wenn die Zuluftventile tiefer sind, dann greift der "Coanda Effekt" nicht mehr und die kalte Zuluft fällt nach unten. Wenn der "Coanda Effekt" korrekt greift, dann zieht die kalte Zuluft an der Zimmerdecken entlang und wird aufgewärmt, bevor sie auf Kopfhöhe abfällt.
Da die Zuluftventile das Einzige sind, was man im Wohnraum von der Anlage zieht, sollte man prüfen, ob man mit dem Design einverstanden ist.
Weiterhin muß man darauf achten, daß man genug Zuluftventile hat. Wir haben z.B. im Schlafzimmer und im Wohnzimmer zwei Stück. Dadurch muss durch beide Ventile nicht soviel Luft strömen wie wenn es nur ein Ventil gäbe. Dadurch ist die Gefahr von Zugerscheinungen gebannt.
Abluftventile: sind bei Bedarf auch schalltechnisch von den Wänden, Decken usw. zu entkoppeln. Wohl unkritisch bei massiven Wänden, aber vielleicht notwendig, wenn z.B. in Rigipsplatten eingelassen, da diese den Schall weitertragen können.
Fußbodenheizung: eine WP sollte man nicht ohne das Heizmedium betrachten. Für einen guten Wirkungsgrad ist eine Fußboden- oder Wandheizung optimal. Die Fußbodenheizung sollte gut abgestimmt sein (Stichwort: hydraulischer Abgleich) und so ausgelegt sein, daß mit kleinsten Vorlauftemperaturen (max. 35°C -- besser nur 30°C -- bei einer angenommene Raumtemperatur von 21°C (im Bad 24°C)) gearbeitet werden kann. In der Praxis läuft das auf einen Heizkreisverlegeabstand von so 10 bis 15cm hinaus (ja nach Dämmstandard des Hauses), im Bad kleiner als im Wohnzimmer.
Die korrekte Auslegung der FBH ist für den Gesamtwirkungsgrad des Heizsystems sehr wichtig! Siehe auch die Überlegungen hier , hier und hier.
_
hendrik42 - 4. Sep, 14:21