Offtopic

Mittwoch, 28. Januar 2009

Offtopic: Fußbodenheizung ist toll!

Nach einer Weile fallen einem ja manche Dinge nur noch auf, wenn sie mal nicht da sind. Für die Lüftung konnten wir das ja schon feststellen und diese Erfahrung haben wir auch gerade für die FBH gemacht.

Gestern habe ich mal wieder die WP gereinigt und danach vergessen, sie wieder einzuschalten. Es ist mir erst aufgefallen, als ich heute morgen feststellte, dass es im Wohnzimmer zwei Grad kälter war als sonst.

Und dann fiel mir auf, dass der Fußboden so unangenehm kalt ist...

Normalerweise ist der Fußboden ja nicht "warm", bei einer maximalen Vorlauftemperatur von ca. 35°C liegt er immer unter Körpertemperatur -- aber ich sage Euch, es gibt einen Unterschied zwischen "warm", "nicht kalt" und "kalt".

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Samstag, 8. November 2008

Die Option Atomkraftwerke...

Immer mal wieder wird neben dem Thema Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken auch das Thema Neubau von Atomkraftwerken angesprochen. Zum Beispiel vom brutalstmöglichen Aufklärer aus Hessen.

Ich frage mich, wie jemand ernsthaft glauben kann, dass das gut geht. Ich meine, welches Unternehmen wird denn dafür den Generalübernehmer machen wollen?

Wenn man sich mal anschaut, was für ein logistischer Kraftakt so ein Castor-Transport ist, dann frage ich mich, wie man eine AKW-Baustelle führen will, wenn überall Atomkraftgegner rumliegen.

Da wird doch auf jedem Meter zwischen jedem Zulieferer und der Baustelle einer festgekettet sein.

Jeder, der dort arbeitet, darf sich jeden Morgen der Mahnwache vor seinem Haus erklären.

Jeder Lieferant, Subunternehmer und Zulieferer wird extra Kräfte für die Telefonzentrale benötigen um Anfragen besorgter Bürger zu beantworten.

Und dann die E-Mails. Die YouTube Videos.

Angeblich ist gerade in Hamburg ein Vattenfall Wertstattwagen wegen Moorburg angezündet worden -- und das ist nur ein Kohlekraftwerk!

Wenn da einer zu mir kommen und nach einem Festpreis-Angebot für ein AKW mit Übergabetermin 01.01.2012 fragen würde, dem würde ich ins Gesicht lachen.

Auf der anderen Seite will Herr Schäuble ja die Bundeswehr auch im Land einsetzen dürfen. Der Mann ist ja nicht von gestern. Der denkt ja voraus...

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Samstag, 4. Oktober 2008

Die plötzliche Verbesserung von Moorburg

Heute war das neue Vattenfall Magazin im Briefkasten. Moorburg ist plötzlich viel besser als in der anderen offiziellen Broschüre.

Plötzlich sind es bis zu 650MW (statt 450MW) Fernwärme und dann auch 61% (statt 53%) Brennstoffausnutzung.

Ich glaube, ich muss denen mal eine Mail schreiben.

PS. die Zahlen:

Vattenfall sagt:
- 1,654GW Leistung (2x827MW norm, 840MW peak)
- Wirkungsgrad Elektrisch 46,5% (Deutscher Durchschnitt 38%)
- Brennstoffausnutzung 61% (laut Vattenfall-Magazin)
- Brennstoffausnutzung 52,8% (laut Vattenfall Moorburg Broschüre), mit mehr FW bis 57,2%
- 12 Terawattstunden Elektrisch pro Jahr (1,37GW Leistung an 365 Tagen bei 24h). 12TW laut VF Magazin, 365*24 laut VF Broschüre. Also nur 2x685MW im Normalbetrieb?
- 365 Tage pro Jahr Laufzeit
- Einsparung 2,3 mio Tonnen CO2 (durch Verdrängung alter Kraftwerke)
- Fernwärme 650 Megawatt Leistung zukünftig (laut Vattenfall Magazin)
- Fernwärme 2x120MW ab Start, bis 2x225MW nach Ausbau (laut Vattenfall Moorburg Broschüre)
- Genehmigungsantrag für CO2 Abscheideanlage 2013 (Betrieb 2015?)

Wikipedia sagt (mit Verweis auf VF Broschüre):
- 450MW Leistung Fernwärme
- 2x820MW Leistung Elektrisch
- Energieausnutzung von 52%
(da hat wohl einer immer schön abgerundet)


Update:
Ich habe inzwischen eine E-Mail von Vattenfall bekommen: die Fernwärmeleistung ist auf Anforderung der Stadt Hamburg tatsächlich erhöht worden und dadurch beträgt der Wirkungsgrad jetzt 61%. Die Broschüre (von 2006) wird jetzt nach erteilter Genehmigung überarbeitet.

Dann hätte mein WP-Strom mindestens im Winter einen ep von sowas wie 1,7, statt Bundesdurchschnitt von 2,7 (nach EnEV). Cool, dann habe ich plötzlich ein "KfW34-Haus" statt ein KfW60-Haus. (Erhöhte Dämmanforderungen von KfW40 vernachlässigt)

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Dienstag, 2. September 2008

Smart-Metering kommt 2010 bzw 2011

Im Techonolgy Review ist ein Artikel, der erklärt, dass
"Ab 2010 nämlich muss nun jeder Neubau mit einem sogenannten „intelligenten Stromzähler“ ausgerüstet werden, der dem Stromkunden völlig neue Einblicke in sein Verbrauchsverhalten bietet [...]. Ab 2011 sind die Energieversorger zudem dazu verpflichtet, auch von der Tageszeit oder dem Energie-Angebot abhängige Tarife einzuführen. Der Festpreis für Strom ist damit Geschichte [...]".

Das ist ja schon mal spannend. Kommt das dann wie Telefon-Tarife? Entweder man bestellt einen Rund-Um-Die-Uhr-Tarif oder einen, der "smart" ist? Wobei sich noch die Frage nach der Planbarkeit des Energie-Angebots stellt...

Ohne größeren Akku werde ich jedenfalls nur zwei bis drei Dinge wirklich ändern können: wann die Waschmaschine läuft, wann die Spülmaschine läuft und vielleicht wann ich bestimmte Akkus auflade.

Mehr ist erstmal nicht drin und deswegen frage ich mich, ob der normale Haushalt damit den Anstieg der Preise wird aufhalten können.

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Samstag, 12. April 2008

Hausbau Problemzonen

(Linksammlung zur Beitragsvorbereitung)
http://www.vpb.de/abc-gemeinheiten.html
http://bau-aufsicht.de/neubau/baubeschreibung.html

Oberheims Heim. Ein Bautagebuch mit Expertentipps

http://bauexpertenforum.de/showthread.php?t=23241

Blower Door Test vereinbaren mit Zielwert (n50) mindestens unter 1, unter 0,6 ist aber auch keine Raketenwissenschaft.

Während der Bauzeit alles (!) nachmessen, immer und überall. Dafür muss man die bemassten Baupläne haben.

Übergabe Planungsunterlagen (Blaupläne, Statik, EnEV usw.) vertraglich vereinbaren.

Heizlast ist nach DIN EB 12831 zu berechnen, nicht zu schätzen.

Hydraulischer Abgleich des Heizungssystems ist vorzunehmen.

Siehe Kapitel 5 und die Anforderungen an Verträge im Anhang hier:
http://www.wk-hamburg.de/fileadmin/pdf/wohneigentum/download/Merkblatt_II_0207_4c_neu.pdf

Liegen alle Unterlagen vor:
http://www.wk-hamburg.de/fileadmin/pdf/mietwohnungen/download/WK-Info_QS_Technische_Unterlagen_V4.pdf

Montag, 24. März 2008

Erneuerbare Energieversorgung muss dezentral sein..?

Meine Gedanken zu: http://www.energynet.de/2008/03/20/solare-vollversorgung-mit-groskraftwerken/

Man darf nicht vergessen, dass auch bei Kraftwerken "Economies of Scale" viel für die Wirtschaftlichkeit tun. Bei mir wird sich z.B. noch eine ganze Weile Photovoltaik nicht lohnen, weil meine Dachfläche nicht so groß ist und deswegen eine ganze Reihe "Sockelkosten" nur auf wenige qm PV-Fläche umgelegt werden können. Dazu gehört die Installation und der Gleichrichter.

Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen, dort kommen noch Instandsetzung und Personalkosten hinzu, die auf möglichst viele kW Leitung umgelegt sein sollen, um die Preise im Rahmen zu halten.

Manche Kraftwerksarten (Aufwindkraftwerke, Parabolkraftwerke) funktionieren im Kleinen gar nicht.

Und nur weil viele "Grüne" ein Problem mit Großanlagen an sich haben, sollte man solche Kraftwerke nicht von vornherein ausschließen. Warum müssen erneuerbare Energien dezentral sein?

Noch ein Punkt: ein großer Schritt voran für die erneuerbaren Energien werden die "virtuellen Kraftwerke" sein, also ein zentral gesteuerter Mix aus Biogas, Solar, Wind, Stausee usw. der dann Leistung nach Bedarf liefern kann. Die Anlagen sind dann vielleicht dezentral aufgestellt, aber die Steuerung ist dann doch zentral...

Eine vollständige "Peer to peer" Stromversorgung wird erst funktionieren, wenn die Speicherung von Energie auch lokal möglich ist -- dass das irgendwann möglich sein wird (wenn jeder Auto-, Heizungs-, und Laptopakku steuerungstechnisch eingebunden ist) will ich gar nicht abstreiten, aber auch eine Speicherung von Energie wird "zentral" noch sehr lange effizienter und effektiver sein.

Die Parabolsonnenkraftwerke machen z.B. auch noch nach Sonnenuntergang eine Weile Strom, weil die Wärmeenergie gespeichert werden kann.

Ich denke, man muss sich jeden Typ Kraftwerk gut ansehen und dann schauen, ob er zentral oder dezentral sinnvoller ist.

Für die wirtschaftliche und technologische Entwicklung unserer Zivilisation ist die unterbrechungsfreie Versorgung mit Energie (vor allem Strom) schlicht notwendig. Das wir dabei alle effizienter mit Energie umgehen müssen ist keine Frage und wird sich neben politischen Maßnahmen auch über den Preis regeln. Oder eben Akku's in allem und jedem. Das ist aber dann schnell ein Entsorgungsproblem...

Aber dass erneuerbare Energien "am besten" dezentral sind, ist aus meiner Sicht schlicht ein Dogma ohne stichhaltige Basis.

Aber klar, ich hätte auch gerne meine eigene Windmühle mit Speicher in meinem Garten. Dann könnten mir die Strompreiserhöhungen egal sein...

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Freitag, 11. Januar 2008

DHL GoGreen: Moment mal?

Wir lesen im Moment doch sehr viel von Zertifikaten und Handel und Verbrauchertäuschung, wenn es um grünen Strom geht. Ich habe mich zu dem Thema ja schon mal geäußert, und denke, dass man vom Verbraucher schon erwarten kann, dass er sich mit dem Thema etwas beschäftigt.

Heute ist mir DHL GoGreen aufgefallen und ich würde sagen, da kommen doch auch Fragen auf, oder?

Schon seit ein paar Jahren bekommt doch jedes (?) Unternehmen CO2-Zertifikate von der Bundesregierung zugeteilt und darf dann entsprechend viel CO2 in die Luft blasen. Wenn man mehr braucht, muss man von anderen Firmen kaufen, die was übrig haben und jedes Jahr wird die Menge an CO2 Zertifikaten von der Regierung verringert.

Soweit Ok, jedes Unternehmen wird also etwas Geld investieren, um im nächsten Jahr weniger CO2 zu verbrauchen um die neue Quote zu erreichen und keine Zertifikate kaufen zu müssen.

Wenn ich mir jetzt aber DHL GoGreen anschaue, dann steht da, dass sie das extra Geld, dass ich bezahle, u.a. dazu verwenden: "Ausbau der Fahrzeugflotte mit Alternativen Kraftstoffen"

Sehe ich das richtig? Die nehmen Geld, dass ich ihnen schenke (!) und verwenden es, um ihre Fahrzeuge CO2-mäßig verbessern. Das trägt dann dazu bei, dass sie ihre CO2 Quote schneller erreichen.

Toll, aber wenn ich ihnen nix schenken würde, dann müssten sie das sowieso machen!?

Nein, also da nehme ich lieber mein Geld und kaufe mir einen Baumsparvertrag oder so.

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Sonntag, 6. Januar 2008

DIW: Öl noch 12 Jahre, Ausgaben für Forschung verdoppeln!

n-tv schreibt hier, dass das DIW die Bundesregierung aufgefordert hat, die Investitionen in die Erforschung neuer Energien zu verdoppeln, Öl wäre schließlich nur noch für maximal (!) 12 Jahre da.

In den Pressemitteilungen vom DIW steht das zwar noch nicht, dafür steht dort, dass man davon ausgeht, dass Russland in der Zukunft seinen Erdgas-Lieferverpflichtungen einmal nicht nachkommen kann, weil dort im Land zu wenig für Energieeffizienz getan wird.

Naja, wenn die Energie billig ist und man drauf sitzt, dann tut man nix, so ist das wohl.

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Samstag, 8. Dezember 2007

Licht wohl eher nicht aus...

Also unsere Nachbarn haben wohl eher nicht mitgemacht, bei der "Licht aus" Aktion. Und ich hatte mich schon so darauf gefreut, beim Einschalten im Dunkeln zu sitzen...

In den Nachrichten (Tagesschau) haben sie gezeigt, dass wohl ein paar Leute ihre Licher ausgemacht haben, aber es sah nicht so aus, als wenn es mehr als 10% gewesen sind.

Damit ist der Test des Stromnetzes mangels Beteiligung ausgefallen.

Schade :-)

Nachtrag: es sind dann ja wohl auch nur "tausende" gewesen, die ihr Licht ausgeschaltet haben.

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Motoren im Haus -- wer bietet mehr?

Wir haben ca. 59 Motoren im Haus, die regelmäßig verwendet werden. Alle elektrisch, keine Verbrennungsmotoren.

Zwei in der Waschmaschine, zwei oder drei der Spülmaschine, vier in der Wärmepumpe, einen in der Solarthermieanlage, zwölf in diversem Computerequipment (Platten, Lüfter, DVD, Floppy), vier im DruckerScannerFax, Rasenmäher usw., (Akku-)Bohrer usw., Ofen, Kühlschrank, Gefrierschrank, Mixer, Umlufthaube, Entsafter, Beamer, Stereoanlage, Handy (Vibrator), Analoge Uhren, Kamera (Zoom), el. Zahnbürste, Rasierer, Föhn. Und dreizehn Außenjalousienmotoren.

Langsam frage ich mich, wo eigentlich kein Motor drin ist... und was ich noch vergessen habe...

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